Auf dem Hutberg (Strážný vrch) bei Rumburg (Rumburk) befindet sich einer der 14 Kreuzwege des Schluckenauer Zipfels (Šluknovský výběžek). Auf dem Areal befindet sich die 1725 errichtete Kapelle des hl. Johannes. Diese wurde nach einer vorübergehenden Nutzung als Windmühle 1845 neu geweiht. Um die Jahrhundertwende wurde der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen errichtet, der kreisförmig die Statuengruppe der Kreuzigung Jesu umschließt. Als Gründer gilt der Rumburger Pfarrer Anton Ulbrich. Die ehemalige Kapelle befindet sich heute in Privatbesitz und ist nicht zugänglich, lediglich das Bildnis Jesu im Gethsemane-Garten an der Außenseite kann besichtigt werden. Die einzelnen Nischenkapellen wurden von Stefan Winkler aus Niederehrenberg (Dolní Křečany) errichtet. Die Reliefs bestehen aus Ton und stammen aus der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München. Sie stellen die Passion Christi dar:
I. Jesus wird von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt
II. Jesus nimmt das Kreuz auf sich
III. Jesus fällt zum ersten Mal
IV. Jesus begegnet seiner Mutter Maria
V. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
VII. Jesus fällt zum zweiten Mal
VIII. Jesus tröstet die weinenden Frauen Jerusalems
IX. Jesus fällt zum dritten Mal
X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
XI. Jesus wird ans Kreuz genagelt
XII. Jesus stirbt am Kreuz
XIII. Jesus wird vom Kreuz genommen
XIV. Jesus wird ins Grab gelegt
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